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Keiler Bier

Evangelische Kirchen grüßen Muslime zum Opferfest

Anlässlich des bevorstehenden islamischen Opferfestes (Eid al-Adha) haben die Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Christiane Tietz, und die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Beate Hofmann, ein gemeinsames Grußwort an die muslimischen Gemeinden im Bereich der beiden Landeskirchen gerichtet.

Keiler Bier

In ihrem Schreiben wünschen sie den muslimischen Gläubigen, ihren Familien und Gemeinden Frieden, Gesundheit und Zuversicht. Sie heben hervor, dass Abraham für Juden, Christen und Muslime eine wichtige gemeinsame Bezugsgestalt sei: „Abrahams Gottvertrauen, seine Hingabe an Gott und die Erfahrung von Gottes Barmherzigkeit verbinden uns.“

Das Opferfest erinnere an Werte, die weit über religiöse Grenzen hinaus Bedeutung hätten: Vertrauen, Verantwortung, Mitgefühl und die Bereitschaft, füreinander einzustehen. Gerade in einer Zeit internationaler Krisen und gesellschaftlicher Spannungen gewännen diese Werte noch mehr an Bedeutung, so Tietz und Hofmann. Das Fest könne ein Zeichen dafür sein, „Brücken zu bauen, einander zuzuhören und Menschlichkeit im Alltag sichtbar zu machen“.

Hofmann und Tietz würdigen zudem das vielfältige Engagement von Menschen unterschiedlichen Glaubens für eine solidarische Gesellschaft – in Familien, Vereinen, Gemeinden und im Ehrenamt.

Hintergrund: Das islamische Opferfest (Eid al-Adha)

Das Opferfest, arabisch Eid al-Adha oder türkisch Kurban Bayram, ist das höchste islamische Fest und wird weltweit von Muslimen gefeiert. Es erinnert an Abrahams Gottvertrauen und Gottes Barmherzigkeit. Das Fest beginnt am 10. Tag des islamischen Pilgermonats Dhu l-Hiddscha und dauert vier Tage – in diesem Jahr vom Abend des 26. bis zum 30. Mai. Der 27. Mai ist dabei der Höhepunkt des mehrtägigen Festes, das als Familienfest in seiner Bedeutung mit Weihnachten vergleichbar ist. Die Kinder freuen sich auf Geschenke, und vielfach finden in größeren Städten kirmesartige Feste statt. Das Opferfest fällt auf den Höhepunkt der Hadsch, der islamischen Pilgerfahrt nach Mekka. Während die Pilger vor Ort in Mekka die Rituale vollziehen, feiern Muslime weltweit zeitgleich das Opferfest – ein Ausdruck der globalen Gemeinschaft (Umma) aller Gläubigen.

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Kommentare

18
Hätteesgernschönhier
1 woche vor
Ich glaube, den evangelischen Kirchen haben wir einen Großteil der aktuellen Zuwanderung zu verdanken. Bestenfalls sind sie naiv, aber nach so vielen Jahren kann das eigentlich nicht mehr sein. Dass die Menge der kulturfremden Zuwanderung zum Problem wurde, müsste mittlerweile jede/r mitbekommen haben. Aber die gut situierten Blasen verschließen die Augen und finden sich gut. Egal, was andere ausbaden.
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15
Buffty
1 woche vor
zitiere Kopfschüttler:

... Was Rassisten schreiben ...

Winston ist hier der Haustroll.
Er streut provokante Kommentare. Wenn jemand Antwortet, versucht er die betreffende Person auf die Palme zu bringen.

Am besten ist es ihm nicht zu antworten. Und wenn er beleidigend wird, es bei HessenGegenHetze.de zu melden.
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15
Kopfschüttler
1 woche vor
zitiere W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸:
Ob die Muslime in ihren Heimatländern auch so zuvorkommend den Christen gegenüber sind?
Können die Christen in diesen Ländern auch so unbeschwert ihren Glauben ausleben können, für ihren glauben Demonstrieren, an schulen ihren Glauben unterrichten dürfen.

Fragen über fragen, aber die Antwort kennt man ja.


... Was Rassisten schreiben weiß man, man ist nur immer wieder erstaunt wie sie es buchstabieren. Das deutsche Vaterland verteidigen wollen, aber an der Muttersprache scheitern. Bildung, soooo wichtig...
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17
Ruffty
1 woche vor
Zuviel Kopfschütteln kann Gehirnerweichung zur Folge haben.
Sie sind wohl der lebende Beweis dafür.
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18
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
1 woche vor
Schade, dass Ihnen nichts zum Thema einfällt.
Ebenso schade, dass es für Sie gleich rassistisch ist, wenn man fragt, ob ein europäischer Glaube auch in muslimischen Ländern geduldet und gefördert wird.

Das sagt eigentlich sehr viel über Sie und Ihre Kultur aus.
Sie müssen Deutschland wirklich sehr hassen, wenn Sie nicht einmal zu Ihren Grundwerten stehen.

Sie sollten sich für Ihr Auftreten schämen gegenüber der deutschen Kultur und den Vorfahren, die für das gekämpft haben, was wir bis vor wenigen Jahren noch erreicht hatten.
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15
Ratlos
1 woche vor
Zitat:
... ein europäischer Glaube ...
War Jesus ein Schwabe?
Zitat:
... gegenüber der deutschen Kultur und den Vorfahren, die für das gekämpft haben ...
Wer ist gemeint, Goethe und Lessing oder doch eher 20. Jahrhundert?
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16
Ruffty
1 woche vor
Schamhaarspalterei. Das Christentum musste bei der Eroberung Europas so manche Konzessionen gegenüber dem Althergebrachten machen. Siehe Ostern oder die Ikonen der Ostkirche. Selbst der "Geburtstag" von Jesus hieß mal Dies Solis.Somit ist das Christentum heute europäisch geprägt.Der Heiland wollte überhaupt keine neue Religion, er wollte dass seine eigenen Stammesgenossen wieder zu ihren alten Wurzeln finden und ihre eigenen Gesetze einhalten. War er deshalb Nationalist ?
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17
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
1 woche vor
Ob die Muslime in ihren Heimatländern auch so zuvorkommend den Christen gegenüber sind?
Können die Christen in diesen Ländern auch so unbeschwert ihren Glauben ausleben können, für ihren glauben Demonstrieren, an schulen ihren Glauben unterrichten dürfen.

Fragen über fragen, aber die Antwort kennt man ja.
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17
D.A.
1 woche vor
Sonst nichts zu tun?
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18
Ruffty
1 woche vor
Ich bin immer wieder froh, aus dem Pharisäerverein ausgetreten zu sein.
Keine Ehre, kein Rückgrat. Dafür jede Menge linksgrüne "Haltung".
Ich sage nur Göring-Eckardt....
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