"Mit der unterzeichneten Kooperationsvereinbarung stärken die Stadt Hanau, der Main-Kinzig-Kreis, das Staatliche Schulamt für den Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Hanau sowie die Jüdische Gemeinde Hanau ihre Zusammenarbeit in einer Region, die von vielfältigen kulturellen und religiösen Lebensrealitäten geprägt ist. Der rassistische Anschlag vom 19. Februar 2020 hat das Bewusstsein für die gesamtgesellschaftliche Verantwortung im Kampf gegen jegliche Form von Diskriminierung noch einmal geschärft. Diese Verantwortung hat seitdem nichts von ihrer Aktualität verloren. Sie bleibt eine dauerhafte Aufgabe, der wir uns gemeinsam stellen. Gesellschaftlicher Zusammenhalt kann nur gemeinsam dank solch verlässlicher Partnerschaften zwischen Kommunen, Institutionen und Zivilgesellschaft gelingen", unterstreichen Dr. Bieri und Marquart.
Eine besondere Rolle sollen dabei die Schulen übernehmen. "Als Orte demokratischer Bildung prägen sie Haltung, fördern historisches Bewusstsein und schaffen Räume, in denen junge Menschen respektvolles Zusammenleben lernen. Zugleich stehen Schulen vor der Herausforderung, antisemitische Äußerungen und Handlungen zu erkennen sowie betroffene Schülerinnen und Schüler wirksam zu schützen. Die Kooperationsvereinbarung gibt darauf eine konkrete Antwort, denn in ihr werden Antisemitismusprävention und Antisemitismusintervention als fester Bestandteil demokratischer Schulentwicklung in der Region verankert", sagt Silke Siekemeyer, Leiterin des Staatlichen Schulamts für den Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Hanau. "Gerade in Zeiten, in denen auch an Schulen antisemitische Vorfälle zunehmen, ist es wichtig, diese zu erkennen und ihnen mit der notwendigen fachlichen Kompetenz entschieden zu begegnen. Antisemitismus ist nicht nur eine Gefährdung für Jüdinnen und Juden, sondern für unser gesamtes gesellschaftliches Miteinander. Dass die Kooperationspartner diesen Weg nun gemeinsam gehen, sendet deshalb ein starkes Signal weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus", sagt Oliver Dainow, Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Hanau.
Die Vereinbarung zielt darauf ab, Schulen in Hanau und im Main-Kinzig-Kreis bei der Prävention von Antisemitismus, der fachlichen Einordnung antisemitischer Erscheinungsformen sowie beim angemessenen Umgang mit Vorfällen zu unterstützen. "Die Maßnahmen, dazu gehören unter anderem Fortbildungen, Beratungsangebote und Unterrichtsmaterialien, stehen den Schulen freiwillig und bedarfsorientiert zur Verfügung. Im Mittelpunkt stehen die Sensibilisierung von Lehrkräften und pädagogischem Personal, die Stärkung jüdischer Perspektiven sowie der Schutz potenziell betroffener Schülerinnen und Schüler. Jüdisches Leben ist ein Teil der kulturellen und gesellschaftlichen Identität dieser Region. Mit dieser Kooperation schaffen wir verlässliche Strukturen, damit Schulen nicht allein gelassen werden, wenn sie Antisemitismus begegnen", sagen Siekemeyer und Marquart.
Die Vereinbarung soll zugleich ein nachdrückliches Bekenntnis sein, dass die Stadt Hanau und der Main-Kinzig-Kreis auch künftig gemeinsam Verantwortung für gesellschaftlichen Zusammenhalt übernehmen. "Wir stehen Seite an Seite, wenn es darum geht, Hass, Ausgrenzung und Diskriminierung in der Region entgegenzutreten. Die unbefristete Vereinbarung ist ein wichtiger Baustein in unserem langfristigen Engagement für eine offene, demokratische und respektvolle Gesellschaft", sagen Bieri und Marquart.
Alle Beteiligten sind sich einig: "Die Stadt Hanau bringt im Rahmen der Kooperation ihre Erfahrungen und Strukturen in den Bereichen Demokratiebildung, Prävention und Erinnerungskultur mit ein. Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt das Bündnis mit seinen regionalen Vernetzungs- und Präventionsstrukturen. Das Staatliche Schulamt übernimmt eine koordinierende und fachliche Rolle im schulischen Kontext. Die Jüdische Gemeinde Hanau komplettiert die Zusammenarbeit durch ihre religiöse, kulturelle und fachliche Expertise zu jüdischem Leben sowie zu Erscheinungsformen des Antisemitismus. Diese Vereinbarung ist ein gemeinsamer Aufbruch, die Schulen in unserer Region dauerhaft darin zu stärken, demokratische Werte aktiv zu leben, jüdisches Leben sichtbar zu machen und jeder Form von Antisemitismus entschlossen entgegenzutreten."




- rechte Kriminalität 3016
- ausländische Ideologie 1940
- linke Kriminalität 109
- ...
Ihre Aussage ist also sachlich falsch.
Das Ziel Ihres Beitrags scheint zu sein, Vorbehalte oder Ablehnung gegen Muslime zu schüren. Die Zielgruppe Ihrer Anfeindungen ist eine andere als beim Antisemitismus, die Struktur ist aber mindestens ähnlich.
Ich stimme Ihnen allerdings zu, dass die AfD die gleiche Art klarer Worte verwendet wie Sie.
... behauptet der Verfasser, ohne ein Indiz, dass seine Interpretation irgendeine Grundlage besitzt.
Wenn die Realität nicht passt, wird eine Alternative erfunden, wie der Name schon sagt.
Wolfram ist einer der Vertreter, die es tatsächlich schaffen, bei jeder Statistik offenbar nur die Überschrift zu erfassen.
Die vorliegenden Daten werden außerdem immer wieder von Experten, dem GdP‑Chef oder weiteren statistischen Auswertungen bestätigt.
Und dennoch schaffen es Personen wie Wolfram oder auch Markus, diese Fakten konsequent zu ignorieren.
Antisemitische Taten, wie sie zum Beispiel auf einigen Palästina‑Demonstrationen vorkommen, werden häufig automatisch dem rechten Spektrum zugeordnet.
Gleichzeitig wird die Problematik des Antisemitismus in bestimmten Milieus oft nicht klar benannt.
Laut Statistik sind bestimmte Gruppen von Frauen aus Irak, Syrien und Afghanistan häufiger straffällig als deutsche Männer.
Hinzu kommt auch hier der Antisemitismus, und dennoch hört man immer wieder das Gerede vom „schlimmen alten weißen Mann“.
Auch die PKS zeigt ein eindeutiges Bild, und trotzdem wehren sich manche Personen weiterhin gegen die Realität.
Mal sehen, was in England rund um das Thema Nowak noch passiert.
Aber die deutschen Medien schweigen darüber derzeit weitgehend.
deine Kloschüssel hängen.
Sie sind ein wahrhaft würdiger Repräsentant Ihrer Partei.