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Einpersonenhaushalte häufigste Haushaltsform in Hessen

Einpersonenhaushalte häufigste Haushaltsform in Hessen

Aktuellen Zahlen des Mikrozensus zufolge hat es in Hessen im Jahr 2025 insgesamt 1,3 Millionen Einpersonenhaushalte gegeben. Das entsprach einem Anteil von 42,0 Prozent an den insgesamt 3,1 Millionen hessischen Haushalten. Damit war der Einpersonenhaushalt die häufigste Haushaltsform in Hessen im Jahr 2025. Zweipersonenhaushalte machten mit 31,6 Prozent rund ein Drittel aller Haushalte aus, während 12,2 Prozent der Haushalte aus drei und 10,0 Prozent aus vier Personen bestanden.

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Haushalte mit fünf oder mehr Personen blieben mit einem Anteil von 4,2 Prozent eher die Ausnahme.

Menschen in Großstädten häufiger alleinlebend

Weitere Ergebnisse des Mikrozensus zeigen, dass mit zunehmender Gemeindegröße tendenziell auch der Anteil an Einpersonenhaushalten steigt: In kleineren hessischen Gemeinden mit einer Bevölkerung bis unter 20.000 Personen bestand mit 36,9 Prozent gut ein Drittel der Haushalte im Jahr 2025 aus einer Person. In Städten ab 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern traf dies mit 51,1 Prozent auf mehr als die Hälfte der Haushalte zu.

Auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte wiesen die kreisfreien Städte Frankfurt am Main (53,4 Prozent), Darmstadt (52,5 Prozent) und Kassel (51,7 Prozent) im Jahr 2025 die höchsten Anteile von Einpersonenhaushalten auf. Am niedrigsten waren die Anteile von Einpersonenhaushalten an allen Haushaltsformen in den ländlich geprägten Kreisen Schwalm-Eder-Kreis (33,5 Prozent), Lahn-Dill-Kreis (34,2 Prozent) und Landkreis Kassel (34,4 Prozent).

Alleinlebende in Großstädten jünger als Alleinlebende in kleineren Gemeinden

Nach Altersgruppen aufgegliedert stellten die 35- bis 49-Jährigen mit 16,7 Prozent insgesamt gesehen die kleinste und die ab 65-Jährigen mit 35,9 Prozent die größte Gruppe der Alleinlebenden in Hessen im Jahr 2025 dar.

Kombiniert mit dem Wohnort zeigten sich deutliche Unterschiede in der Altersstruktur von Alleinlebenden: Während 2025 lediglich 16,7 Prozent der Alleinlebenden in Gemeinden bis unter 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern unter 35 Jahre alt waren, war der entsprechende Anteil in Städten ab 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern mit 32,4 Prozent fast doppelt so hoch. Der Anteil Alleinlebender im Alter ab 65 Jahren war dagegen in kleineren Gemeinden höher als in größeren: In Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern waren insgesamt 42,8 Prozent der Alleinlebenden mindestens 65 Jahre alt, in Großstädten ab 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern traf dies nur auf 27,3 Prozent zu.

Fast jede zweite alleinlebende Frau in Hessen 65 Jahre oder älter

Die Altersstruktur der Alleinlebenden unterschied sich nicht nur bezüglich des Wohnorts, sondern auch zwischen den Geschlechtern deutlich. Insbesondere bei Frauen zeigten sich altersspezifische Auffälligkeiten: Während mit 11,5 Prozent jede zehnte alleinlebende Frau zwischen 35 und 49 Jahre alt war, war fast jede zweite alleinlebende Frau (47,9 Prozent) mindestens 65 Jahre alt.

Bei den Männern war die Altersverteilung ausgeglichener: 22,2 Prozent der alleinlebenden Männer waren 35 bis 49 Jahre alt. Damit war diese Altersgruppe ähnlich stark vertreten wie die der Senioren ab 65 Jahren mit 23,0 Prozent.

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